Transparenz & Kontrolle
Spendenbescheinigungen
Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar.
Für die Zusendung Ihrer Spendenbescheinigung benötigen wir Ihre postalische Adresse. Bitte geben Sie diese im Verwendungszweck Ihrer Überweisung oder im Formular bei Ihrer Online-Spende an.
- Versand: Ende Januar jeden Jahres senden wir Ihnen die Spendenbescheinigung für Ihre Spenden des Vorjahres postalisch zu. Durch diesen gesammelten Versand sparen wir Verwaltungs- und Portokosten.
- Einzelbescheinigungen: Sollten Sie eine Bescheinigung direkt nach Ihrer Spende benötigen, informieren Sie uns gerne.
Vereinsregister
KinderBerg International e.V. ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer VR 5426 eingetragen.
Das Vereinsregister macht unseren Verein rechtsfähig und enthält u. a.:
- die Satzung und deren Änderungen
- die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder (§ 26 BGB)
Satzung
Unsere Satzung legt die Grundlagen und Ziele unseres Vereins fest.
Hier finden Sie die vollständige Satzung unseres Vereins (aktuelle Satzung Stand 2017).
Kontrolle & Transparenz
Wir legen großen Wert auf die sachgerechte, wirtschaftliche und transparente Verwendung von Spenden.
- Externe Kontrolle: Das Finanzamt prüft regelmäßig unsere Buchführung und Mittelverwendung. Zudem findet seit Vereinsgründung jährlich eine freiwillige Prüfung unseres Jahresabschlusses durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer statt.
- Interne Kontrolle: Unsere interne Revision überwacht die Einhaltung von Richtlinien und Prozessen, sorgt für transparente Mittelverwendung und beugt Missbrauch vor.
- Kontinuierliche Verbesserung: Unser Kontrollsystem wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt, um effizient und zuverlässig zu bleiben.
Den Abschlussvermerk unseres Wirtschaftsprüfers zum letzten geprüften Jahresabschluss sowie unsere Bilanz zum 31.12.2023 finden sie hier.
Jahresberichte
PRESSE
TV | Video | Radio
Web | Print
05.-07.02.2018
Veranstaltung „15. Bensberger Gespräche 2018“; Auszüge aus dem Vortrag von S. Lipovac
Kinderberg Veröffentlichungen
Pressekontakt: info@kinderberg.org
BLOG
Geschichten und Neuigkeiten aus unserer Projektarbeit
10. Dezember 2025
Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025 ist da! Von Afghanistan bis Stuttgart zeigt KinderBerg, wie Hoffnung geschenkt, Chancen eröffnet und Leben verändert werden.
2. Oktober 2025
Mirsad aus Bosnien
Mirsad aus Bosnien verlor als Kind durch einen Unfall während des Balkankriegs Arme und Bein, doch dank der langfristigen Unterstützung von KinderBerg lebt er heute ein selbstständiges, würdevolles Leben mit Familie.
24. August 2025
Свобода – Svoboda – Freiheit
Svoboda – Freiheit feiern mit KinderBerg! Am Unabhängigkeitstag der Ukraine verwandelte sich der Karlsplatz in Stuttgart in einen bunten Treffpunkt für Kinder, Familien und die ukrainische Gemeinschaft...
17. Juni 2025
Ein junges Herz braucht Ihre Unterstützung
KinderBerg begleitet herzkranke Kinder, die auf Ihre Hilfe hoffen – wie Joyra. Mit Ihrer Unterstützung können wir Leben retten und Zukunft schenken...
2. April 2025
Ein Fahrrad für Azizullah
Azizullah, ein tapferer 8-Jähriger, kämpft gegen eine schwere Erkrankung – seine Geschichte zeigt, wie weit Mitgefühl und Unterstützung wirklich reichen können...
26. Februar 2025
Drei Jahre Krieg
Wie KinderBerg International e.V. ukrainischen Kindern in Stuttgart eine Zukunft mit Geborgenheit und Hoffnung schenkt.....
31. Januar 2025
Ein Zimmer für deine Familie
Das VeronikaBerg-Projekt in Stuttgart bietet Müttern mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen Schutz, Unterstützung und ein sicheres Zuhause. Ein Zimmer ist noch frei!
6. Januar 2025
Festliche Lichter und unvergessliche Augenblicke
Lichtblicke in der Weihnachtszeit: KinderBerg unterstützt ukrainische Familien mit festlichen Lichtern und herzlichen Momenten...
21. November 2024
Jahresbericht 2024
Ein Jahr der Hoffnung und Veränderung – lesen Sie jetzt den vollständigen Jahresbericht 2024...
HILFSPROJEKTE
Aktueller Spendenaufruf
Ukraine-Hilfe in Stuttgart
Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 wurden Millionen Menschen aus der Ukraine vertrieben. Viele leben bis heute auf der Flucht oder im Ausland – getrennt von Familie, Freunden und ihrem vertrauten Alltag. Besonders belastet sind Frauen, Kinder und Menschen mit besonderen medizinischen oder psychosozialen Bedürfnissen. Sie kämpfen nicht nur mit den Folgen von Krieg, Verlust und Traumata, sondern auch mit den Herausforderungen eines neuen Lebens in der Fremde.
KinderBerg unterstützt diese besonders schutzbedürftigen Familien in Stuttgart mit zwei zentralen Projekten:
Projekt VeroBerg – Ein geschütztes Zuhause
Im VeroBerg, unserem Ukraine-Haus in Stuttgart, finden besonders schutzbedürftige geflüchtete Frauen und Kinder mit besonderen Bedürfnissen ein sicheres Zuhause. Neben Unterkunft erhalten sie medizinische und psychosoziale Begleitung, Unterstützung bei der Integration sowie einen stabilen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln können.
Projekt RAZOM – Psychosoziale Unterstützung
Das Projekt „RAZOM“ („gemeinsam“) bietet psychologische Beratung, kunsttherapeutische Angebote sowie Gruppenprogramme für Kinder, Jugendliche, Mütter und Familien. Ukrainische Fachkräfte ermöglichen kultursensible Betreuung und schaffen Halt, Stabilität und Gemeinschaft.
Mit beiden Projekten leistet KinderBerg einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung, Integration und Stärkung ukrainischer Familien in Stuttgart – und schenkt Hoffnung in einer Zeit, in der sie sie am dringendsten brauchen.
Afghanistan
Seit der Machtübernahme der Taliban ist die Lage für die Menschen in Afghanistan katastrophaler denn je. Anhaltende Dürren und die wirtschaftliche Krise des Landes gefährden das Leben von Millionen Menschen die Not und Hunger leiden. Nach einer Analyse des UN-Welternährungsprogramms (WFP) sind 19,7 Millionen, fast die Hälfte der afghanischen Bevölkerung von akutem Hunger betroffen.
Die Arbeit als Hilfsorganisation vor Ort ist durch die systematische Benachteiligung von Frauen problematischer denn je. Seit das Taliban-Regime im Dezember 2022 ein Arbeitsverbot für Frauen in Nichtregierungsorganisationen ausgerufen hat, ist eine Umsetzung der Projekte nicht mehr gewährleistet, so dass KinderBerg das Mutter-Kind Haus in Feyzabad im Frühjahr 2023 schließen musste.
Trotz der schwierigen politischen Lage bleibt KinderBerg International e.V. seinem Versprechen treu . Entschlossen arbeiten wir weiterhin in Afghanistan und setzen uns für Gesundheit, Bildung, Entwicklung und Nothilfe ein und stehen den Menschen in besonders schwierigen Zeiten zur Seite.
Alle Projekte
Geschichten aus den Projekten findest Du in unserem Blog
MISSION & VISION
Wofür wir stehen
Eine der wichtigsten gesellschaftlichen Errungenschaften unserer Zeit sind das klare Bekenntnis und das Eintreten zur Förderung von Menschen- und Bürgerrechten, die Achtung der Menschenwürde sowie der Schutz von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Grundrechte können jedoch nur dann dauerhaft verankert werden, wenn sich eine Gesellschaft für deren Realisierung einsetzt, ihre Wahrung verteidigt und Leitprinzipien wie Selbstbestimmung, Solidarität und Toleranz achtet. In vielen Ländern dieser Welt werden diese Werte immer noch missachtet. Verträge werden geschlossen und wieder gebrochen, getroffene Vereinbarungen ignoriert. Viele Staaten sind immer noch von einer schlechten Regierungsführung, ausufernden Korruption, einem willkürlichen Rechts- und Justizsystem oder von politischer Verfolgung und Diskriminierung geprägt.
Wie wir gehen
Bereits von Beginn an, seit dem Jahr 1992, hat sich KinderBerg in seiner humanitären Arbeit insbesondere dem Wohl von Frauen und Kindern verschrieben, so beispielsweise bei der Evakuierung kriegsverletzter und traumatisierter Kinder während des Balkankrieges oder im Zuge von Nothilfeprojekten für Binnenflüchtlinge in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien und in Afghanistan.
Aber auch im Rahmen der Hilfsprojekte für HIV bzw. AIDS-betroffene Frauen in Côte d’Ivoire, der Tsunami-Opfer in Sri-Lanka und der notleidenden Bevölkerung in Nepal steht die Unterstützung und Förderung von Selbsthilfekapazitäten der Bevölkerung im Vordergrund der Projektarbeit von KinderBerg.
Warum wir das tun
Um Heimat und Familie nicht verlassen zu müssen, erdulden Menschen jahrelang drastische Einschränkungen der persönlichen Freiheit und leben in Armut. Wenn jedoch bewaffnete Konflikte in unmittelbarer Nähe ausbrechen und die Angst vor Gewalt und Tod überwiegt, bleibt den Betroffenen oftmals nur noch die lebensrettende Flucht ins Ausland. KinderBerg begegnet während seiner Arbeit in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt immer wieder den Ursachen der Flucht.
Mit zielgerichteten humanitären Projekten versuchen wir diesen entgegenzuwirken. Durch unsere Präsenz und gemeinsame Projekte, stärken wir die Betroffenen und geben Ihnen Hoffnung, damit sie trotz der schwierigen Situation in ihrem Heimatland an eine bessere, friedvollere Zukunft glauben und sich dafür einsetzen. KinderBerg bildet durch Kommunikation, interkulturelle Kompetenz und konkrete Projekte den Brückenschlag zwischen zwei Welten. Das Privileg in Frieden und Demokratie leben zu dürfen sieht der Verein als seine Verpflichtung zu humanitärer Solidarität an.
Globale Herausforderungen...
...und unsere Antworten darauf

Klimawandel
Die Länder in denen wir tätig sind, tragen am allerwenigsten zum globalen Klimawandel bei. Dennoch versuchen wir mit dem Gewissen und den technischen Möglichkeiten die wir haben auch dort erneuerbare Energien einzusetzen, wo fossile Brennstoffe nicht in dem Maße verbraucht werden wie bei uns. Je besser es den Menschen geht desto höher steigt ihr Bedarf an Energie, da sie sich immer mehr Maschinen und Geräte leisten können, die Energie benötigen. Unsere Hoffnung ist, dass sie die Fehler der Industriestaaten nicht wiederholen und beim Aufbau ihres Landes und ihrer Wirtschaft nicht auf fossile Brennstoffe setzen und nicht die letzten Wälder roden. Wir betrachten erneuerbare Energien und Projekte, die deren Einsatz dienen nicht als high-end Luxusmaßnahmen, sondern als essentiellen Baustein für eine sichere und moderne Zukunft.

Globale Migration
Seit der Gründung unseres Vereines im Jahr 1992 begegnen uns in allen Einsatzländern Binnenflüchtlinge als auch Vertriebene (Flüchtlinge aus anderen Staaten). Da es unser Ziel ist den Ärmsten und den Armen zu helfen, haben wir oft Projekte für Flüchtlinge umgesetzt. Dies waren und sind meist Projekte der aktuen Nothilfe. Da Flüchtlinge kein eigenes Haus und Land besitzen hängen sie vollständig von der Unterstützung ihres Umfeldes ab. Sie werden in Notunterkünften untergebracht und erhalten ihr täglich Brot von Fremden. Je länger ihr Fluchtgrund anhält, desto stärker manifestiert sich dieser Zustand, selbst dann, wenn sie eine Arbeit finden. Die wenigsten können so viel verdienen, dass sie Miete und Lebensunterhalt für ihre Familie aufbringen können. Ihre Kosten sind höher als die von Hausbesitzern, die keine Miete bezahlen müssen und ihre Einkünfte sind niedriger als die von Landbesitzern, da sie keine Lebensmittel erwirtschaften. Neben der Unterstützung von Flüchtlingen in unseren Einsatzländern haben wir auch im Jahr 2016 mit der Unterstützung afghanischer Flüchtlinge in Deutschland, vornehmlich in Baden-Württemberg begonnen. Zwischen 2017 – 2019 wurden wir hierfür mit 75% vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtinge) unterstützt.
Projekt Flüchtlingshilfe (Afghanistan)
Projekt Junge Afghanische Flüchtlinge im Handwerk (Deutschland)
Projekt Psycho-soziale Betreuung von Flüchtlingen

Pandemien
Nach allen globalen Herausforderungen, die in unserer 30jährigen Vereinsgeschichte sich jährlich und weltweit immer weiter vergrößerten, kam 2020 auch noch die Corona-Pandemie dazu. Diese führte in unseren Projekten neben der kollektiven Angst und Cov19 Todesfällen bzw. Schwererkrankten auch dazu, dass die ohnehin sehr schwache Wirtschaft kurzfristig stillstand und die Lebensmittelpreise vor Ort extrem stiegen. Wir haben daraufhin an bestimmte Familien, die sozial schwach waren, Cov19-Pakete übergeben. Diese Pakete beinhalteten neben Grundnahrungsmitteln auch Hygieneartikel auch Mundschutzmasken und Hand-Desinfektionsmittel. Ferner starteten wir eine Cov19 Aufklärungskampagne und versuchten somit den Fake News zu Corona entgegenzuwirken. Leider haben wir es bis heute nicht erreicht, dass alle unsere Mitarbeiter geimpft sind. Dies liegt hauptsächlich daran, dass es in Afghanistan zu wenig Impfstoff gibt und auch sein Transport, die Kühlkette und die Verabreichung nicht immer adäquat gewährleistet wird. Selbst mit unserer Unterstützung ist dies schwer zu gewährleisten und dies zeigt und erklärt wie enorm groß diese Herausforderung für alle Einwohner ist.

Internationaler Terrorismus
Der Grund, dass wir im Februar 2002 – nur 5 Monate nach 9/11 nach Afghanistan gegangen sind und dort bis heute, geblieben sind war der internationale Terrorismus. Damals hatten wir nur eine 10jährige Projekterfahrung in Kriegs- und Krisengebieten des Balkans, aber es war uns klar, dass ein Grund für diese globale Bedrohung die Armut, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft, Mangel an Bildung und vor allem die Entrechtung von Frauen war. In unseren Projekten arbeiteten immer mehr Frauen als Männer. Dies ist bis heute so – auch unter der Talibanherrschaft. Wir haben immer Frauen ausgebildet, gefördert und ihnen neben medizinischen Posten auch Arbeitsplätze in der Verwaltung gegeben.
Während unseren Zusammenkünften, den sogenannten Jirgas, mit afghanischen Dorfältesten und Stammesfürsten saßen wir zusammen mit der Bundeswehr und dem Auswärtigen Amt und sprachen über die nächsten Projektschritte in unseren Gesundheitsstationen. Nie wurden wir von der lokalen Bevölkerung gebeten unsere Zusammenarbeit mit der Bundeswehr aufzugeben, nur Terroristen waren dagegen. Deren Logik sind wir jedoch nicht gefolgt. Sondern der Logik, dass wir mit einer Parlamentsarmee, der Bundeswehr, gemeinsam für einen afghanischen Staat einstehen in dem das staatliche Gewaltmonopol beim Staat und nicht in der Hand einzelner Terroristen liegt.

Wir wertschätzen insbesondere diese Organisationen und Menschen. Danke für Eure Inspiration und Motivation!
CHRONIK
So fing alles an...
Im Sommer 1992 organisieren Suzana Lipovac und ihre Freunde einen ersten Hilfsgütertransport von Stuttgart in ein kroatisches Flüchtlingslager bei der Stadt Cakovec, welches bosnische Kriegsflüchtlinge beherbergt. Von da an finden 1 – 2 Hilfsgütertransporte/Monat statt. Die gesammelten Spendengelder werden von dem katholischen Pfarramt Salvator und später vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart verwaltet und für Transportkosten, sowie für die Beschaffung von Hilfsgütern vor Ort ausgegeben.
1993
Einsatz im Kriegsgebiet
Bosnien
Suzana Lipovac begleitet erstmalig einen Hilfsgütertransport in ein stark umkämpftes Kriegsgebiet in Nordbosnien (Gradacac/Posavina-Korridor) und evakuiert von dort kriegsverletzte, amputierte Kinder und Jugendliche nach Stuttgart. Für die Waisen und Unbegleiteten unter ihnen übernimmt sie die Vormundschaftserklärung.

1993

Gründung KinderBerg e.V.
Aufgrund des Zuspruchs vieler Spender und Ehrenamtler, sowie der steigenden Anzahl von Hilfsgütertransporten und der langfristigen Verantwortung für die evakuierten, kriegsverletzten Kinder und Jugendliche gründet die Privatinitiative einen eigenen Verein. Er erhält den Namen “KinderBerg”, weil der Verein für die folgenden Generationen unmögliche Berge versetzen und unaufhaltsame Steine ins Rollen bringen möchte.
1994
Kriegstraumatisierte Kinder
Bosnien-Herzegowina
Im zweiten bosnischen Kriegsjahr gibt es immer mehr Kinder, die psycho-somatische Auffälligkeiten aufzeigen. KinderBerg eröffnet eine der ersten psycho-sozialen Zentren für kriegstraumatisierte Kinder in Bosnien-Herzegowina. Das Projekt wird von Dr. Arnautalic (Psychiater) geleitet und behandelt hauptsächlich Srebrenica-Flüchtlinge.

1996

Partner des UNHCR
Kosovo
Kurz nach Ende des Bosnien-Krieges befürchtet KinderBerg e.V. den Beginn eines neuen gewaltätigen Konfliktes im Kosovo. Um dem ethnischen Konflikt entgegenzuwirken beginnt der Verein als offizieller “UNHCR implementing partner” gleichzeitig im serbischen Belgrad und im albanischen Kosovo hochqualifizierte, medizinische Ausbildungsprojekte durchzuführen.
Täglich arbeiten kosovarische und serbische Ärzte, zusammen mit internationalen Ärzten am Krankenbett.
1999
Nothilfe für Kriegsflüchtlinge
Mazedonien, Kosovo
Evakuierung der Mitarbeiter nach Mazedonien. Während der NATO-Luftangriffe führt KinderBerg medizinische Nothilfeprojekte für ca. 12.000 Patienten in Mazdonien durch. Ein befreundeter deutscher Journalist, Gabriel Grüner (Stern-Magazin) wird am 13.6.1999 im Kosovo ermordet. Wenige Tage später kehrt KinderBerg ins Kosovo zurück und eröffnet in seinem Gedenken ein Therapie- und Bildungszentrum für kriegstraumatisierte Kinder und Jugendliche.

2002

Erster Einsatz in Afghanistan
Mit Sturz der Taliban beginnt KinderBerg im Frühjahr 2002 mit ersten humanitären Nothilfsprojekten in Afghanistan. Durch Zuwendungen des Auswärtigen Amtes wird der Einsatz von mobilen Ambulanzen für sozial Schwache (insbesondere Frauen und Kinder) in Qal’ eh Patchak (Kabul / Stadtrand südwestlich) Provinz Kabul und der Gemeinde Mousai , Provinz Logar finanziert.
2003
Dokumetarfilm "Afghanen flirten nicht"
Afghanistan / Stuttgart
Jochen Frank hat KinderBerg über 6 Monate lang bei der Arbeit begleitet. Der Film hat folgende Preise erhalten:
- Baden-Württembergische Filmindustrie 2004
- 38. Internationale Hofer Filmtage, Kodak Award 2004
- IDFA Amsterdam 2004, First Appearance Competition
- Deutscher Fernsehpreis 2005 (Förderpreis)
Mehr: Trailer auf Youtube

2004

Basisgesundheitsdienst
Afghanistan, Provinz Logar
In der südlich von Kabul gelegenen Provinz Logar unterstützt KinderBerg das afghanische Gesundheitsministerium bei der Umsetzung eines Basisgesundheitsdienstes für die ländliche Bevölkerung.
Bis 2004 werden durch Fördermittel des Auswärtigen Amtes 8 Ambulanzen errichtet, in denen täglich ca. 80 bis 100 Patienten medizinisch betreut werden. KinderBerg bildet in dieser Zeit dazu rund 300 Geburtshelferinnen, Dorfpfleger und Krankenschwesternhelferinnen aus.
2005
Hilfe für Tsunami-Flutopfer
Sri Lanka, Ampara Distrikt
Am 26. Dezember 2004 zerstört ein Tsunami die Küstenregionen Sri Lankas.
KinderBerg International e.V. beginnt im Sommer 2005 mit dem Projekt „Gemeindeorientiertes, integratives Therapie- und Bildungsprojekt für Flutopfer“.
Trotz des wiederaufflammenden Bürgerkriegs gelingt es, die Projektinhalte unter erschwerten Bedingungen umzusetzen und Menschen nachhaltig zu helfen, die ihrer gesamten Lebensgrundlage beraubt wurden.

2006

Community Building
Afghanistan, Nordprovinzen
KinderBerg International e.V. weitet seine Hilfsprojekte in Afghanistan auf die Provinzen Kunduz, Baghlan, Takhar, Badakshan aus und unterstützt den afghanischen Staat bei der Umsetzung eines staatlichen, basismedizinischen Gesundheitswesens.
Mit Fördermitteln des Auswärtigen Amtes und privaten Spendengeldern werden unter Einbindung der Dorfgemeinschaften insgesamt 52 Gesundheitsstationen in entlegenen, ländlichen Gebieten aufgebaut und betrieben.
2007
Projektstandort Nepal
Nepal
KinderBerg startet mit einem neuen Projekt in Nepal. Im Zentrum der Arbeit steht die Unterstützung von ländlichen Gesundheitsstationen durch die Bereitstellung von medizinischen Geräten, Medikamenten und auch zusätzlichem Personal. Dazu führt ein internationales Ärzteteam Operations-Camps in unterversorgten Bergregionen durch und versorgt Patienten durch plastisch-wiederherstellende Eingriffe bei Verbrennungen und allgemeinchirurgischen Operationen.
Projekt rauchfreie Kochstationen
Projekt Gesundheitsstationen
Projekt mobile Operstionscamps
Projekt Frauenhaus für Verbrennungsopfer

2007

Hilfe für Straßenkinder
Elfenbeinküste
Die Projekte finden in einem der ärmsten Stadtteile Abidjans statt. Der Schwerpunkt liegt in der sozialen Arbeit mit Aidswaisen und der Eröffnung eines Vorschulkindergartens für Straßenkinder.
Die Katastrophe „Aids in Afrika“ hat KinderBerg zum ersten Mal persönlich gesehen und es sprengt alles bisher erfahrene. Aids ist kein Krieg und keine Naturkatastrophe, sondern „nur“ eine Infektionskrankheit, deren Übertragung verhindert werden kann.
2008
Hebammeninternat
Afghanistan, Feyzabad, Provinz Badakhshan
Im Februar 2008 eröffnet KinderBerg ein Hebammeninternat in der Provinzhauptstadt Feyzabad und ermöglicht Hebammenschülerinnen, die aus den ländlichen Regionen Badakhshans stammen eine professionelle Ausbildung. Durch die eigens für diesen Zweck errichtete Unterkunft und Betreuung junger Frauen leistet KinderBerg International e.V. einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der hohen Mütter- und Kindersterblichkeitsrate in Afghanistan.

2009

Marion Dönhoff Preis
Im November 2009 wird KinderBerg International e.V. der „Marion Dönhoff Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung“ von der Wochenzeitung Die Zeit, der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie der Marion Dönhoff Stiftung verliehen.
2009
Europäischer Bürgerpreise
Das EU-Parlament verleiht den Europäischer Bürgerpreis an Suzana Lipovac.

2011

Hebammenunterkunft
Afghanistan, Provinz Kunduz
KinderBerg Interantional unterstützt weiterhin die Ausbildung von Gesundheitsschülerinnen.
Nach Feyzabad wird im April auch in der Stadt Kunduz eine Unterkunft für Hebammen- und Krankenschwesternschülerinnen eröffnet.
Ziel der beiden Einrichtungen ist es, den aus dem überwiegend schwer zugänglichen Umland stammenden Schülerinnen eine sichere, kulturell und traditionsangepasste Unterbringung zu ermöglichen, die neben freier Unterkunft auch kostenlose Verpflegung und Fahrtransporte zur staatlichen medizinischen Fakultät beinhaltet.
2011
Bundesverdienstkreuz
2011 wird der Gründerin und geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden KinderBergs, Suzana Lipovac, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Staatssekretär Klaus-Peter Murawski feierlich verliehen.

2012

Mütterschulungszentrum
Afghanistan, Feyzabad, Provinz Badakhshan
Zur Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger bewilligt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die finanzielle Zuwendung für den Aufbau eines Mütterschulungszentrums in Feyzabad, um Frauen zu schulen und ihre wirtschaftliche und gesellschaftlichen Teilhabe zu fördern.
2016
Psychosoziales Projekt
“Balkanroute”, Serbien
„Erste Hilfe für die Seele“ – In Kooperation mit der lokalen Partnerorganisation „Centar Inventiva“ implementiert KinderBerg seit Mai 2016 in drei serbischen Aufnahmezentren das psychosoziale Flüchtlingshilfe Projekt “Erste Hilfe für die Seele”.
Das Hauptziel des Engagements an der serbisch-mazedonischen Grenze besteht darin, den geflüchteten Kindern und unbegleiteten Minderjährigen durch psychosoziale Betreuung bei der Überwindung und Verarbeitung von zum Teil traumatischen Fluchterfahrungen zu helfen.

2017

Junge Afghanische Flüchtlinge im Handwerk
Deutschland, Baden-Württemberg
Das Projekt findet in Stuttgart statt und unterstützt ansässige junge Menschen aus Afghanistan bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Handwerk und bietet ihnen während dieser Zeit eine fortlaufende pädagogische und soziale Betreuung an.
Darüber hinaus erhalten die Ausbildungsbetriebe Unterstützung und Entlastung, indem sich die Betreuer/innen KinderBergs um ihre außerbetrieblichen und schulischen Lebensbereiche kümmern.
Das Team verfügt über ein vielschichtiges Fachwissen im Bereich der beruflichen Bildung, der psychosozialen Betreuung und hat muttersprachliche Übersetzer.
2018
Heimkehrberatung
Deutschland, Baden-Württemberg
Das Projekt richtet sich an afghanische Staatsangehörige, die an einer Rückkehr in ihre Heimat interessiert sind, sich aufgrund eines abgelehnten Asylbescheides im Entscheidungsprozess befinden oder sich bereits für eine Heimkehr entschieden haben.
Das Rückkehrerprojekt wird zu 75 % aus dem AMIF (Asyl-, Migrations-, Integrationsfond) der EU finanziert.
KinderBerg Fachkräfte aus der Entwicklungszusammenarbeit , die mehrere Jahre in Afghanistan tätig waren, beraten die Klienten und begleiten sie, falls sie sich zu einer Rückkehr entschliessen.

2019

Gesundheitsförderung
Afghanistan, Feyzabad, Provinz Badakhshan
220 Oberstufenschülerinnen aus Feyzabad nehmen in diesem Jahr an einem durch KinderBerg initiierten Gesundheitsschulungsprogramm an staatlichen Mädchenschulen teil. Dieses richtet sich inhaltlich und strategisch nach dem Lehrplan des afghanischen Gesundheitsministeriums.
Durch den Wissenstransfer können die Mädchen das Erlernte an ihre Familien weitergeben und somit auf dem Gebiet der Gesundheitsprävention zu einer dauerhaften positiven Verbesserung Ihrer Lebenssituation beitragen.
2020
Corona Nahrungsmittelhilfe
Afghanistan, Feyzabad, Provinz Badakhshan
Am 11.03.2020 stuft die Weltgesundheitsorganisation das Ausbruchsgeschehen des Coronavirus als weltweite Pandemie ein.
Zur Sorge über die Verbreitung des Virus, droht in Afghanistan der Zusammenbruch der Grundversorgung und infolgessen eine Hungersnot.
KinderBerg reagiert umgehend mit einer Soforthilfe, um die schutzbedürftigsten Patienten des Mutter-Kind-Hauses, nach festgelegten Sozialkriterien auszuwählen und über einen Zeitraum von sechs Monaten mit essentiellen monatlichen Lebensmittelrationen zu versorgen.

2021

Winternothilfe
Afghanistan, Feyzabad, Provinz Badakhshan
Mit dem Abzug der USA und Ihren Nato Verbündeten aus Afghanistan und der Machtübernahme durch die Taliban gerät das Land in eine erneute Krise.
Trotz der schwierigen politischen Lage entschließt sich KinderBerg in Afghanistan zu bleiben und seine Projekte fortzusetzen. Nachdem sich die humanitäre Lage im Laufe des Winters dramatisch verschärft reagiert KinderBerg mit einer Winternothilfe und versorgt notleidende Familien mit essentiellen Grundnahrungsmitteln.
2022
Nothilfe Ukraine
Deutschland, Stuttgart und Ukraine
Die Ukraine befindet sich im Kriegszustand und viele Menschen, vor allem Frauen und Kinder, sind auf der Flucht.
Menschen mit speziellen medizinischen und sozial-psychologischen Bedürfnissen sind in besonderem Maße betroffen. Mit dem Projekt „VeronikaBerg“ leistet KinderBerg Hilfe und bietet ca. 6 Familien Zuflucht und ganzheitliche sozial-medizinische und psychologische Betreuung im Ukraine-Projekthaus in Stuttgart. Ebenso unterstützt KinderBerg Menschen und Vertriebene vor Ort im Krieg mit einer Sachspendenaktion „Winterhilfe Ukraine“.

2023

Medizinische Behandlung per Telemedizin
Afghanistan, Provinzen Badakhshan und Kunduz
Seit das Taliban-Regime im Dezember 2022 ein Arbeitsverbot für Frauen in Nichtregierungsorganisationen ausgerufen hat, wird die Arbeit vor Ort zunehmend schwieriger. Der Ausschluss angehender Medizinerinnen an Universitäten verschärft die Lage, da es an medizinischem Personal, insbesondere Fachärztinnen, mangelt.
Mit dem Telemedizin – Projekt erhalten schwer kranke Kinder Zugang zu lebensnotwendigen Operationen und Behandlungen in Kabul, die sich ihre Familien oft nicht leisten können. Im Rahmen telemedizinischer Konsultationen wird dabei ein kontinuierlicher Wissenstransfer mit deutschen Fachärzten gefördert.
2024
Psychosoziale Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge
Deutschland, Stuttgart und Ukraine
Seit zwei Jahren herrscht Krieg gegen die Ukraine und ein Ende scheint nicht in Sicht. KinderBerg International e.V. engagiert sich gezielt für geflüchtete ukrainische Familien in Stuttgart. Ein Team aus ukrainischen TherapeutenInnen unterstützt die Betroffenen dabei, ihre psychische Gesundheit zu stärken, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, soziale Netzwerke zu knüpfen und Alltagsfragen gemeinsam zu bewältigen. Die interkulturellen Angebote, werden um kunsttherapeutische Kurse insbesondere auch für Kinder mit Behinderung ergänzt und ermöglichen emotionale Entlastung und fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit und vermitteln Wertschätzung.
Projekt Psychosoziale Unterstützung für ukrainische Flüchtling

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Unsere Mission
Wir helfen Menschen sich selbst zu helfen
Seit fast 30 Jahren ist KinderBerg International in Kriegs-und Krisengebieten tätig und setzt sich, vor allem dort wo Menschen-und Bürgerrechte missachtet und verletzt werden, für die Wahrung und Verteidigung von Selbstbestimmung, Solidarität und Toleranz der Menschen ein. In seiner humanitären Arbeit hat sich KinderBerg International dabei insbesondere dem Wohl von Frauen und Kindern verschrieben, die im Fokus der Hilfsprojekte stehen.
Unter Berücksichtigung der globalen Herausforderungen und der Bekämpfung von Fluchtursachen stehen die Unterstützung und Förderung von Selbsthilfekapazitäten der Bevölkerung im Vordergrund der Projektarbeit von KinderBerg International.
Blog
Aktuelles und Geschichten aus unseren Projekten
10. Dezember 2025
Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025 ist da! Von Afghanistan bis Stuttgart zeigt KinderBerg, wie Hoffnung geschenkt, Chancen eröffnet und Leben verändert werden.
2. Oktober 2025
Mirsad aus Bosnien
Mirsad aus Bosnien verlor als Kind durch einen Unfall während des Balkankriegs Arme und Bein, doch dank der langfristigen Unterstützung von KinderBerg lebt er heute ein selbstständiges, würdevolles Leben mit Familie.
24. August 2025
Свобода – Svoboda – Freiheit
Svoboda – Freiheit feiern mit KinderBerg! Am Unabhängigkeitstag der Ukraine verwandelte sich der Karlsplatz in Stuttgart in einen bunten Treffpunkt für Kinder, Familien und die ukrainische Gemeinschaft...
17. Juni 2025
Ein junges Herz braucht Ihre Unterstützung
KinderBerg begleitet herzkranke Kinder, die auf Ihre Hilfe hoffen – wie Joyra. Mit Ihrer Unterstützung können wir Leben retten und Zukunft schenken...
DATENSCHUTZ
Datenschutz
Einleitung
Mit diesen Hinweisen informieren wir Besucher und Nutzer der Internetseite über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch der Internetseite oder der Nutzung der darauf bereitgestellten Dienste. Wir informieren ferner über die Rechte, die Betroffenen aufgrund der Datenverarbeitung zustehen.
Der Besuch unserer Internetseiten ist möglich, ohne dass personenbezogene Daten erhoben werden. Für die Nutzung einiger Dienste, die auf der Internetseite angeboten werden, kann es aber erforderlich sein, personenbezogene Daten zu verarbeiten. Die Verarbeitung erfolgt dabei entweder auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnisnorm, oder, für den Fall, dass eine gesetzliche Erlaubnisnorm nicht existiert, auf Grundlage einer Einwilligung, die vom Betroffenen zuvor eingeholt worden ist.
Zum Schutz der personenbezogenen Daten von Besuchern und Nutzern der Internetseite wurden technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt. Bei der Nutzung des Internets können Sicherheitslücken aber trotzdem nicht völlig ausgeschlossen werden.
Begriffsbestimmungen
Die vorliegenden Hinweise und Erklärungen basieren auf den Begrifflichkeiten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO):
2.1 Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.
2.2 Betroffene Person
Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.
2.3 Verarbeitung
Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.
2.4 Einschränkung der Verarbeitung
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.
2.5 Profiling
Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.
2.6 Pseudonymisierung
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.
2.7 Verantwortlicher oder für die Verarbeitung
Verantwortlicher Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.
2.8 Auftragsverarbeiter
Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
2.9 Empfänger
Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.
2.10 Dritter
Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.
2.11 Einwilligung
Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.
Für den Datenschutz Verantwortliche
Suzana Lipovac
Vorstandsvorsitzende
Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Tel.: 0711 13 99 40 0
Fax.: 0711 13 99 40 99
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Auf der Internetseite kommen sog. Cookies zum Einsatz. Cookies sind Textdateien, die auf dem Computersystem gespeichert werden.
Viele Cookies enthalten eine eindeutige Kennung, die aus einer Zeichenfolge besteht, anhand derer Nutzer vom System wiedererkannt werden können. Dies dient dazu, um das Internetangebot individuell und benutzerfreundlich auf den jeweiligen Besucher anzupassen.
Es gibt dabei unterschiedliche Arten von Cookies. Die meisten Cookies werden nach Ende der Browser-Sitzung wieder von der Festplatte gelöscht (sog. Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf dem Rechner und ermöglichen es, den Rechner beim nächsten Besuch wieder zu erkennen (sog. dauerhafte Cookies). Diese Cookies dienen zum Beispiel der Begrüßung mit dem individuellen Benutzernamen und erübrigen zum Beispiel die erneute Eingabe von Benutzernamen und Passwörtern oder das Ausfüllen von Formularen.
Ist der Einsatz von Cookies nicht gewünscht, kann der Besucher den Einsatz von Cookies dadurch verhindern, dass er in den Einstellungen seines Browsers die Setzung und Speicherung von Cookies unterbindet. In den Einstellungen können auch bereits vorhandene Cookies jederzeit gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich.
Für den Fall, dass der Besucher der Internetseite in den Einstellungen die Setzung von Cookies unterbunden hat, sind unter Umständen nicht alle Funktionen der Internetseite vollumfänglich nutzbar.
Cookies von Drittanbietern kommen grundsätzlich nicht zum Einsatz.
Erfassung von Daten und Informationen
Beim Aufruf der Internetseite werden allgemeine Daten und Informationen erhoben, die in Logfiles auf dem Server abgelegt werden.
Dabei werden Daten zum verwendeten Browsertyp und der Version des Browsers, zum Betriebssystem, mit dem auf die Internetseite zugegriffen wird, zur Internetseite, von der der Besucher auf die Internetseite gelangt, zu den Unterseiten, die der Besucher aufruft, zum Datum und die Uhrzeit des Zugriffs, zur IP-Adresse, zum Internet-Service-Provider und sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf das IT-Systeme dienen, erhoben.
In keinem Fall werden Rückschlüsse auf die Person des Besuchers gezogen. Die Informationen werden vielmehr benötigt, damit die Inhalte der Internetseite korrekt angezeigt werden können. Die Erhebung der Daten erfolgt auch dazu, um im Falle eines Cyberangriffes diejenigen Informationen verfügbar zu haben, die zur Strafverfolgung durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden benötigt werden.
In jedem Falle werden die Daten anonym erhobenen und getrennt von anderen personenbezogenen Daten gespeichert, die womöglich an anderer Stelle unter Beachtung der gesetzlichen Datenschutzvorgaben erhoben werden.
Kontakt über die Internetseite
Die Internetseite enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Informationen, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme oder die unmittelbare Kommunikation mit dem Betreiber der Internetseite ermöglichen. Im Falle einer Kontaktaufnahme z. B. mittels E-Mail oder über ein Kontaktformular, werden die übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert.
In jedem Fall werden die Daten nur für den sich aus der Kontaktaufnahme ergebenden Zweck verarbeitet und grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dass die Weitergabe für die Bearbeitung der Kontaktaufnahme erforderlich ist.
Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten
Personenbezogene Daten werden nur für den Zeitraum gespeichert, solange dies für den jeweiligen Zweck der Verarbeitung oder aufgrund von gesetzlichen Vorgaben erforderlich ist.
Nach Zweckerreichung oder Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gelöscht. Soweit der jeweils vorgesehene Zweck der Verarbeitung erreicht ist, die Daten aufgrund von gesetzlichen Vorgaben aber noch nicht gelöscht werden dürfen, werden die Daten gesperrt.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
8.1 Die Datenverarbeitung basiert auf Art. 6 Abs. 1 DSGVO. Danach ist die Datenverarbeitung zulässig, wenn diese
− mit Einwilligung des Betroffenen erfolgt;
− für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;
− zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich;
− erforderlich ist, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;
− zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.
Soweit die Datenverarbeitung danach nicht auf eine sonstige Rechtsgrundlage gestützt werden kann, erfolgt die Datenverarbeitung grundsätzlich nur mit Einwilligung des Betroffenen, die von diesem vor dem Beginn der Verarbeitung eingeholt und dokumentiert wird.
8.2 Soweit die Datenverarbeitung auf ein berechtigtes Interesse gestützt wird, bedarf es vor Beginn der Verarbeitung zusätzlich einer Abwägung mit den Interessen des Betroffenen, die eine Datenverarbeitung trotzdem ausschließen können, auch wenn die Datenverarbeitung für unternehmerische Zwecke zweckmäßig erscheint. Zweckmäßigkeit reicht in diesem Fall regelmäßig noch nicht aus. Erforderlich ist vielmehr, dass erhebliche Interessen des Unternehmens, seiner Mitarbeiter oder Anteilseigner bzw. Inhaber von der Datenverarbeitung unmittelbar betroffen sind.
Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung
Personen, deren Daten von uns verarbeitet werden, haben gegen uns einen gesetzlichen Anspruch auf Auskunft, Berichtigung und Löschung ihrer Daten. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Im Falle des Auskunftsverlangens ist über folgende Inhalte Auskunft zu erteilen:
− Verarbeitungszwecke;
− Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
− Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
− falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
− Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
− Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
− wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
− Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person; Übermittlung von Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation sowie über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung.
Im Falle des Berichtigungsverlangens sind unrichtige Daten zu berichtigen oder zu vervollständigen.
Im Falle des Löschungsverlangens sind die betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich zu löschen,
− wenn die personenbezogenen Daten für Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, für die sie nicht mehr benötigt werden;
− die Daten ausschließlich aufgrund einer Einwilligung des Betroffenen erhoben wurden, die der Betroffene widerrufen hat;
− der Betroffene gemäß Art. 21 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegt und im Falle des Widerrufs nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung existieren;
− die personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden;
− die Löschung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Für den Fall, dass die zu löschenden Daten öffentlich gemacht wurden , wird gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, um Dritte, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, über das Löschungsverlangen in Kenntnis zu setzen.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Betroffene haben einen gesetzlichen Anspruch, die Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten zu verlangen, wenn er die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestreitet oder nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch eingelegt hat. Die Verarbeitung ist für diesen Fall für eine Dauer einzuschränken, die erforderlich ist, um die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen oder festzustellen, ob Gründe für die Datenverarbeitung existieren, die das Interesse des Betroffenen überwiegen. Ist die Verarbeitung danach unrechtmäßig und lehnt der Betroffene die Löschung seiner Daten aber ab, kann er stattdessen auch die Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten verlangen.
Die Verarbeitung der Daten ist auch dann einzuschränken, wenn diese für den Zweck, für den die Daten erhoben wurden, zwar entfallen ist, die Daten aber zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen noch vorgehalten werden müssen.
Die vorstehenden Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Personen, deren Daten von uns verarbeitet werden, haben gegen uns einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass ihre Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format übergeben werden oder einem Dritten ohne Behinderung übermittelt werden, wenn die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.
Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Recht auf Widerspruch
Betroffene haben einen gesetzlichen Anspruch, der Datenverarbeitung jederzeit zu widersprechen.
Im Falle des Widerspruchs findet eine Verarbeitung der Daten nicht mehr statt, es sei denn, dass nachweislich zwingende schutzwürdige Gründe für die Fortsetzung der Datenverarbeitung bestehen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient.
Im Falle des Widerspruchs gegen die Verarbeitung für Werbezwecke hat der Widerspruch grundsätzlich Vorrang. Die Daten werden dann für Werbezwecke nicht mehr verwendet.
Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling
Betroffene haben einen gesetzlichen Anspruch, dass eine sie betreffende Entscheidung, die rechtliche Wirkung entfaltet, nicht ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung getroffen wird, oder in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht für Entscheidungen, die für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags mit dem Betroffenen erforderlich ist, oder dies aufgrund von Rechtsvorschriften zulässig ist und angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten sind oder dies mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.
Ist die Entscheidung für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags erforderlich oder erfolgt die automatisierte Entscheidung mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen, werden angemessene Maßnahmen ergriffen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wie z. B. Maßnahmen, nach denen der Betroffene auf das Verfahren einwirken und eingreifen und seinen Standpunkt darlegen kann.
Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Unabhängig davon findet eine automatisierte Entscheidung derzeit nicht statt.
Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung
Betroffene können eine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung jederzeit widerrufen. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
Newsletter
Kinderberg International e.V. versenden Newsletter, E-Mails und weitere elektronische Benachrichtigungen (nachfolgend „Newsletter“) nur mit der Einwilligung der Empfänger oder einer gesetzlichen Erlaubnis. Sofern im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter dessen Inhalte konkret umschrieben werden, sind sie für die Einwilligung der Nutzer maßgeblich. Im Übrigen enthalten unsere Newsletter Informationen zu unseren Leistungen und uns.
Um sich zu unseren Newslettern anzumelden, reicht es grundsätzlich aus, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben. Wir können Sie jedoch bitten, einen Namen, zwecks persönlicher Ansprache im Newsletter, oder weitere Angaben, sofern diese für die Zwecke des Newsletters erforderlich sind, zu tätigen.
Double-Opt-In-Verfahren: Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt grundsätzlich in einem sogenannte Double-Opt-In-Verfahren. D.h., Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mail-Adressen anmelden kann. Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts als auch der IP-Adresse. Ebenso werden die Änderungen Ihrer bei dem Versanddienstleister gespeicherten Daten protokolliert.
Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Wir können die ausgetragenen E-Mail-Adressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern, bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird. Im Fall von Pflichten zur dauerhaften Beachtung von Widersprüchen behalten wir uns die Speicherung der E-Mail-Adresse alleine zu diesem Zweck in einer Sperrliste (sogenannte „Blocklist“) vor.
Die Protokollierung des Anmeldeverfahrens erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen zu Zwecken des Nachweises seines ordnungsgemäßen Ablaufs. Soweit wir einen Dienstleister mit dem Versand von E-Mails beauftragen, erfolgt dies auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einem effizienten und sicheren Versandsystem.
Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Der Versand der Newsletter erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung der Empfänger oder, falls eine Einwilligung nicht erforderlich ist, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen am Direktmarketing, sofern und soweit diese gesetzlich, z.B. im Fall von Bestandskundenwerbung, erlaubt ist. Soweit wir einen Dienstleister mit dem Versand von E-Mails beauftragen, geschieht dies auf der Grundlage unserer berechtigten Interessen. Das Registrierungsverfahren wird auf der Grundlage unserer berechtigten Interessen aufgezeichnet, um nachzuweisen, dass es in Übereinstimmung mit dem Gesetz durchgeführt wurde.
Inhalte: Informationen zu uns, unseren Projekten und Neuigkeiten.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Betroffene Personen: Kommunikationspartner.
- Zwecke der Verarbeitung: Direktmarketing (z.B. per E-Mail oder postalisch).
- Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
- Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): Sie können den Empfang unseres Newsletters jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen, bzw. dem weiteren Empfang widersprechen. Einen Link zur Kündigung des Newsletters finden Sie entweder am Ende eines jeden Newsletters oder können sonst eine der oben angegebenen Kontaktmöglichkeiten, vorzugswürdig E-Mail, hierzu nutzen.
Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:
- Mailchimp: E-Mail-Marketing-Plattform; Dienstanbieter: „Mailchimp“ – Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA; Website: https://mailchimp.com; Datenschutzerklärung: https://mailchimp.com/legal/privacy/.
Bewerbungen
Personenbezogene Daten, die im Rahmen einer Bewerbung postalisch oder auf elektronischem Weg, z. B. per E-Mail, übermittelt werden, werden ausschließlich zum Zwecke der Bearbeitung der Bewerbung gespeichert. Für den Fall, dass kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlossen wird, wird der Bewerber über die anderweitige Vergabe der Stelle informiert und die Bewerbungsunterlagen für weitere zwei Monate aufbewahrt. Die vorübergehende Aufbewahrung erfolgt aufgrund eines berechtigten Interesses, insbesondere um im Falle eines Verfahrens nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einer erforderlichen Beweispflicht nachkommen zu können.
Einsatz von Analyse-Tools
16.1 Allgemeine Angaben
Auf der Internetseite können Komponenten unterschiedlicher Drittunternehmen zum Einsatz kommen, mit denen Informationen zu den Besuchern der Internetseiten und deren Surf-Verhalten zum Teil in Echtzeit erfasst und analysiert werden kann. Dabei werden u. a. Interaktionen der Kunden statistisch und visuell dargestellt und aufbereitet, um einen Überblick über die Onlineaktivitäten der Besucher und Nutzer der Internetseite zu erhalten. Der Einsatz dieser Komponenten dient zum einen dem Zweck, das Marketing für das Internetangebot auf die Besucher und Nutzer abzustimmen und damit die Werbewirksamkeit der Internetseiten zu erhöhen. Zum anderen dient dies dazu, Fehler technischer oder anderer Art festzustellen und beheben zu können.
Bei den Komponenten handelt es sich um Software-Komponenten von Drittunternehmen. Soweit solche Komponenten zum Einsatz kommen, wird die Art, der Inhalt und Umfang sowie der Zweck der Datenverarbeitung nachfolgend erläutert sowie darauf hingewiesen:
16.2 Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion)
Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.
Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.
Der für die Verarbeitung Verantwortliche verwendet für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz „_gat._anonymizeIp“. Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse des Internetanschlusses der betroffenen Person von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt.
Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen.
Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.
Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.
Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.
Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird das informationstechnologische System der betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch die betroffene Person eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch die betroffene Person oder einer anderen Person, die ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons.
Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.
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FAQ & AKTUELLES
Aktuelles
Das "Tugendgesetz" der Taliban – Frauenrechte in Afghanistan unter massivem Angriff

Seit der Rückkehr der Taliban verschärfen sich die Repressionen gegen Frauen in Afghanistan dramatisch. Das bereits im Juli 2024 neu erlassene „Tugendgesetz“ verbietet ihnen unter anderem, in der Öffentlichkeit laut zu sprechen oder zu singen, da ihre Stimmen als „zu intim“ gelten. Diese perfiden Verhaltensregeln, die durch die Sittenpolizei streng überwacht werden, treiben die systematische Geschlechter-Apartheid weiter voran. Frauen werden zunehmend nicht nur aus dem öffentlichen Leben verdrängt, sondern auch in ihrem privaten Umfeld zum Schweigen gebracht.
Mit den neuen sogenannten „Tugendgesetzen“ schränken die Taliban afghanische Frauen extrem ein. Dieses Gesetz stärkt die Sittenpolizei, die die am islamischen Scharia-Recht orientierten Verhaltensrichtlinien der Taliban bereits seit deren Rückkehr an die Macht im Jahr 2021 kontrolliert. Afghanistans Frauen verlieren dadurch ihr Gesicht und ihre Stimme.
Die UN-Unterstützungskommission für Afghanistan (Unama) hat den Sittenwächtern bereits in der Vergangenheit vorgeworfen, ein „Klima der Angst“ in Afghanistan zu schaffen. Die Erlassungen und einige Methoden zu deren Durchsetzung stellen einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechte und fundamentalen Freiheiten dar.
Wir geben den Frauen Afghanistans eine Stimme und schenken ihnen ihre Menschlichkeit zurück.
Dieses Schweigen muss durchbrochen werden – jede unterdrückte Stimme ist eine zu viel. KinderBerg International setzt sich wo immer möglich mit aller Kraft dafür ein, Frauen und Mädchen in Afghanistan Gehör, Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Durch Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Unterstützung schaffen wir Chancen, damit sie nicht vergessen werden.
Wo Unterdrückung herrscht, gibt es Hoffnung – und Ihre Unterstützung zählt!
Afghanistans Gesundheitskrise

In Afghanistan hat sich die Gesundheitsversorgung, insbesondere für Frauen, nach einem Bericht der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) seit der Machteroberung der Taliban zunehmend dramatisch verschlechtert.
Menschenrechtsverletzungen und Terror der Machthaber, sowie die drastischen Kürzungen ausländischer Hilfszahlungen, von denen Afghanistan stark abhängig ist, haben zu einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt geführt. Millionen von Afghaninnen und Afghanen sind in extreme Armut gefallen und nicht mehr in der Lage ihre medizinische Behandlung zu bezahlen. Durch die systematische Einschränkung der Bewegungsfreiheiten und dem Bildungsverbot für Frauen verschärft sich die Krise zunehmend. Eine weitere Verschlimmerung der Zustände ist zu befürchten, da für Frauen wenige Möglichkeiten bleiben, sich im medizinischen Bereich fortzubilden und die Hälfte aller potenziellen Medizinstudierenden nicht studieren darf.
Auch unsere Arbeit als Hilfsorganisation vor Ort ist von der dramatischen Lage betroffen und alleine durch telemedizinische Betreuung von schwerkranken und sozialschwachen Kindern und deren Familien ist zum jetzigen Zeitpunkt Hilfe möglich. Lesen Sie hier wie wir durch Telemedizin so viele notleidende Menschen wie möglich zu erreichen. (12.02.2024)
Hilfe für ukrainische Flüchtlinge mit besonderen Bedürfnissen
Stuttgart, 17. Juni 2022 – Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine ist die Not der Menschen groß. Auch KinderBerg International hilft durch die Unterbringung und psychosoziale Versorgung von geflüchteten, alleinstehenden Frauen und deren Kinder, welche auf Grund von besonderen medizinischen oder sozial-psychologischen Bedürfnissen eine enge Betreuung im familiären Umfeld benötigen.
Aktuell steckt KinderBerg mitten in den Projektvorbereitungen: In Stuttgart entsteht, in einem großen Haus mit Garten, eine Zuflucht für bis zu 25 Personen.
Wir arbeiten weiter in Afghanistan
Feyzabad, 12. Mai 2022 – KinderBerg International hält sein Versprechen und ist in Afghanistan geblieben, um trotz der schwierigen politischen Lage seine Projekte fortzusetzen und den Menschen in Ihrer Not beizustehen und Sie nicht im Stich zu lassen.
Täglich wächst die Anzahl der Menschen, die vor unserer Tür stehen und uns um Nahrung, warme Decken, Kleidung und einen Arzt oder überlebenswichtige Medikamente bitten. In den letzten 20 Jahren standen wir noch nie vor so einer massiven humanitären Herausforderung wie heute.
Damit wir alle geplanten Projekte umsetzen können und so viele notleidende Menschen wie möglich erreichen benötigen wir Ihre Spende!
Mehr Informationen zu unseren aktuellen Projekten…
Impfhelfer in Afghanistan getötet

Die Vereinten Nationen haben die Ermordung von acht Polio-Impfhelfern an vier Orten im Norden Afghanistans am Donnerstag verurteilt. Dies sind die ersten Angriffe dieser Art seit der Wiederaufnahme der landesweiten Impfkampagnen im vergangenen November. Es handelt sich glücklicherweise nicht um KinderBerg Mitarbeiter.
Ein Mitglied des Impftransit-Teams wurde im Bezirk Taloqan in der Provinz Takhar getötet, während vier Mitglieder der Haus-zu-Haus-Teams bei zwei getrennten Vorfällen in der Stadt Kundus ermordet wurden, wie das UN-Länderteam mitteilte.
Im Bezirk Emamsaheb in der Provinz Kunduz wurden zwei Impfbeauftragte und ein sozialer Mobilisator getötet.
Nach dem Blutbad setzten die Vereinten Nationen die nationale Polio-Impfkampagne in den Provinzen Kunduz und Takhar unverzüglich aus. (Februar 2022)
Global Humanitarian Overview für 2022 veröffentlich
Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA oder UNOCHA) hat am 2. Dezember 2021 seinen neuen „Global Humanitarian Overview“ für das Jahr 2022 ausgegeben. (Klick auf das Bild zum Öffnen)
Die humanitäre Lage in der Welt wird im Jahr 2022 drastisch schlechter, insbesondere auch in Afghanistan.
Auszüge:
Im Jahr 2022 werden 274 Millionen Menschen [weltweit] humanitäre Hilfe und Schutz brauchen.
In Afghanistan benötigen mehr als 24 Millionen Menschen lebensrettende Hilfe zur Vorbeugung einer Katastrophe. Dies ist eine dramatischen Bedarfssteigerung, getrieben durch eine Kombination von Konflikten, COVID-19, politischen Unruhen, wiederkehrenden wirtschaftlichen Schocks und die schlimmste Dürre seit 27 Jahren.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Bisher wurden keine nationalen Mitarbeiter / Ortskräfte von uns aus Afghanistan evakuiert. Der Grund dafür ist, dass nur diejenigen Ortskräfte einer deutschen Hilfsorganisation evakuiert werden können, deren Gehalt über ein bilaterales Projekt der Entwicklungszusammenarbeit (BMZ) finanziert wurde und deren Leben aufgrund dessen in Gefahr ist. Lokale Projektträger sind hiervon vom BMZ ausgenommen worden. Da unsere Projekte mehrheitlich von privaten Spendengeldern oder dem Auswärtigen Amt finanziert wurden, sind die wenigsten unserer Mitarbeiter antragsberechtigt. Das Auswärtige Amt evakuiert nur Ortskräfte, die einen direkten Vertrag mit der deutschen Bundesregierung haben (Bsp. Übersetzer der deutschen Botschaft, der Bundeswehr, etc.). Die wenigen Mitarbeiter, die von uns für BMZ Projekte angestellt wurden und keinem lokalen Projektträger angehören sind nicht von der derzeitigen Regierung nachweislich bedroht. Sie leiden wie alle anderen Afghanen unter der schlechten sozialen Lage im Land. Niemand aus dieser grundsätzlich antragsberechtigten Gruppe ist in Gefahr aufgrund seiner Tätigkeit für KinderBerg International e.V. Daher ist keiner unserer derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter für eine Evakuierung nach Deutschland antragsberechtigt. Sofern die Antragsbedingungen vonseiten der deutschen Regierung geändert werden, werden wir dies hier veröffentlichen und berücksichtigen. Derzeit bitten wir von weiteren Evakuierungsanfragen Abstand zu nehmen. Wir haben am 6.9.2021 eine komplette Liste aller 627 lokalen Mitarbeiter, die seit 1.1.2013 für uns gearbeitet haben an das BMZ und das AA übergeben. Diese anonymisierte Liste können Sie nachfolgend einsehen.
Historie der Ereignisse / History of the Events:
Liste der lokalen Mitarbeiter (anonymisiert) / Local Staff List (anonymous)
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Wenn Sie uns gespendet haben, erhalten Sie eine Spendenbescheinigung am 31. Januar des darauffolgenden Jahres.
Da manche Spender monatlich spenden, andere jährlich ist es für uns leichter eine Jahresspendenbescheinigung zu Beginn des darauffolgenden Jahres auszustellen.
Hin und wieder erhalten wir Spenden am 1. oder 2. Januar und danach Anrufe von Spendern, die sich wundern, warum sie keine Spendenbescheinigung für das Vorjahr erhalten haben. Dies liegt daran, dass sie am 31.12. des Vorjahres gespendet haben und die Spende erst im nächsten Jahr bei uns eingegangen ist. Wir können jedoch immer nur das bestätigen was auf unserem Kontoauszug steht und somit auch erst im Folgejahr eine Spendenbescheinigung ausstellen.
Falls Sie Ihre Spendenbescheinigung verlegt oder haben können wir Ihnen gerne eine Kopie ausstellen. Schreiben Sie uns hierzu an info@kinderberg.org eine Mail und geben Sie Ihren Namen, das Datum, wann Sie die Spende überwiesen haben und den Betrag, sowie sicherheitshalber Ihre Adresse an.
Wir können nur Spendenbescheinigungen an Personen ausstellen von denen wir bei der Spende im Verwendungszweck die vollständige Adresse erhalten haben.











































































