Unsere Entscheidung für Lida

Warum KinderBerg ein schwerkrankes Mädchen aus Afghanistan begleitet

Ein Arzt bittet um Hilfe
Vor einigen Wochen erreichte uns die Nachricht eines Arztes aus Badakhshan, mit dem KinderBerg International e.V. seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Wie viele andere Ärzte unseres Netzwerks bat er uns um Unterstützung für ein schwerkrankes Kind mit einem angeborenen Herzfehler. Dieses Mal ging es um die sieben Monate alte Lida. Ihre Familie war an einem Punkt angekommen, an dem sie die Situation aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen konnte.

Wer Lida zum ersten Mal sieht, erkennt ein kleines Mädchen mit großen dunklen Augen, das wie ein ganz normales Baby ihres Alters wirkt.
Doch dieser Eindruck täuscht.

Lida lebt mit ihrer Familie in einem abgelegenen Bergdorf. Bis zu ihrem Wohnhaus führt keine Straße. Der letzte Abschnitt ist nur über einen schmalen Bergpfad zu Fuß erreichbar. Alles, was die Familie braucht, muss hinaufgetragen werden – Lebensmittel, Brennholz und manchmal auch ein krankes Kind.
Ihr Vater arbeitet als Tagelöhner und verdient nur dann Geld, wenn er Arbeit findet. Wie Millionen anderer Familien in Afghanistan leidet auch Lidas Familie unter den Folgen der anhaltenden humanitären Krise und lebt von dem, was der Vater täglich verdient. Erspartes für unerwartete Ausgaben gibt es nicht.
Schon wenige Wochen nach ihrer Geburt bemerkten ihre Eltern, dass Lida sich anders entwickelte als ihre Geschwister. Sie trank schlecht, nahm nur wenig zu, war häufig unruhig und litt immer wieder unter Atemnot. Als sich ihr Zustand weiter verschlechterte, machten sich ihre Eltern auf die Suche nach medizinischer Hilfe.
Die Kosten für die notwendigen Untersuchungen konnte die Familie jedoch nicht allein aufbringen. Bevor KinderBerg überhaupt von Lida erfuhr, hatten Angehörige, Nachbarn und die örtliche Moschee bereits begonnen, Geld für die erste Herzuntersuchung zu sammeln. Jeder unterstützte die Familie mit dem, was ihm möglich war.

Die Untersuchung zeigte, dass Lidas Erkrankung weiter abgeklärt werden musste. Deshalb nahm der behandelnde Arzt Kontakt zu uns auf.
In Deutschland folgt auf den Verdacht eines schweren Herzfehlers meist eine Überweisung in ein spezialisiertes Herzzentrum. Für viele Familien in Afghanistan beginnt an diesem Punkt jedoch erst das eigentliche Problem.
Jede weitere Untersuchung bedeutet eine Reise nach Kabul. Während der Vater sein krankes Kind begleitet, verdient er zu Hause keinen Lohn. Gleichzeitig entstehen Kosten für Transport, Unterkunft und medizinische Untersuchungen. Was als medizinische Krise beginnt, wird für viele Familien innerhalb weniger Tage auch zu einer existenziellen wirtschaftlichen Notlage.
Dabei sind viele angeborene Herzfehler heute auch in Afghanistan gut behandelbar. Kinder wie Lida haben mit einer rechtzeitigen Operation häufig die Chance auf ein gesundes und weitgehend normales Leben. Entscheidend ist jedoch, dass sie diese Behandlung überhaupt erreichen können.

Verantwortung übernehmen
Mit der Entscheidung, Lida medizinisch zu begleiten, übernahm KinderBerg gemeinsam mit den behandelnden Ärzten die Koordination und Finanzierung ihrer weiteren Behandlung. In Kabul bestätigte sich der Verdacht auf einen komplexen angeborenen Herzfehler. Die behandelnden Herzchirurgen halten eine erfolgreiche Operation für gut möglich. Voraussetzung ist jedoch, dass Lida zunächst an Gewicht zunimmt und gesundheitlich stabil bleibt. Bis dahin unterstützen wir die Familie bei den notwendigen Untersuchungen, der Versorgung mit Medikamenten und den regelmäßigen Reisen nach Kabul.
Hinter jedem medizinischen Befund stehen ein Kind und eine Familie. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Familien beizustehen, wenn eine schwere Erkrankung sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt und sie die notwendige medizinische Versorgung aus eigener Kraft nicht mehr erreichen können. KinderBerg kann die Lücken im afghanischen Gesundheitssystem nicht schließen. Aber dort, wo Kinder ohne Unterstützung keine realistische Chance auf eine Behandlung haben, übernehmen wir Verantwortung.

Wie Sie Lida helfen können
Mit unserer Entscheidung haben wir uns verpflichtet, Lida auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen. Damit wir die notwendigen Untersuchungen, die medizinische Begleitung und schließlich ihre Herzoperation finanzieren können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie ganz konkret dabei, dass Lida die Behandlung erhält, die ihr die Chance auf ein gesundes Leben eröffnet.


We see you

Wenn Kinder wieder sehen lernen

In Afghanistan verlieren viele Kinder ihr Sehvermögen – nicht, weil ihre Augenerkrankungen unheilbar wären, sondern weil ihren Familien das Geld für Untersuchungen, Medikamente oder Operationen fehlt. Oft können bereits vergleichsweise kleine medizinische Eingriffe ein ganzes Leben verändern.
Armut, lange Reisewege, fehlende Fachärzte und eine unzureichende medizinische Versorgung verhindern, dass Kinder rechtzeitig behandelt werden. Blindenschulen gibt es kaum. Für viele betroffene Kinder bedeutet das: kein regelmäßiger Schulbesuch, eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten und eine Zukunft mit vermeidbaren Hindernissen.

Vielen könnte geholfen werden

Zwei Geschwisterkinder waren seit früher Kindheit durch angeborenen Grauen Star nahezu blind. Durch die getrübte Augenlinse konnten sie ihre Umwelt kaum wahrnehmen. Dank Ihrer Unterstützung konnten beide operiert werden. Nach dem Eingriff begann Maryam begeistert Farben, Formen und Gesichter zu beschreiben. Auch ihr kleiner Bruder macht durch Nachsorge und Sehtraining Schritt für Schritt Fortschritte. Heute kann er alleine Treppen steigen und mit anderen Kindern spielen.
Die siebenjährige Tuba litt unter starkem Schielen und zunehmender Sehschwäche. Eine Operation in der weit entfernten Hauptstadt Kabul konnte ihr Sehvermögen deutlich verbessern. Mit einer Brille und regelmäßigen Sehübungen werden ihre Augen weiterhin gestärkt. Sie bewältigt ihren Alltag immer selbstständiger – und auch ihr Selbstvertrauen wächst von Tag zu Tag.

Der kleine Faisal wurde nach einem Augeninfekt augenärztlich behandelt. Medikamente und eine speziell angepasste Brille verbesserten sein Sehvermögen schon nach kurzer Zeit.
Maria leidet bereits im Kleinkindalter an erhöhtem Augeninnendruck. Dank regelmäßiger Kontrollen und der Behandlung mit Augentropfen kann ihr Sehvermögen derzeit stabil erhalten werden.

Sehen heißt Zukunft.

Es bedeutet: zur Schule gehen, spielen, lernen, Gesichter erkennen, selbstständig werden.

Diese Geschichten stehen stellvertretend für viele weitere Kinder, denen wir helfen konnten – und weiterhin helfen möchten. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen wir Untersuchungen, Operationen, Medikamente und Nachsorge und begleiten Familien auf ihrem oft schwierigen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Helfen Sie mit, Augenlicht zu retten und Kindern neue Perspektiven zu schenken.

Danke, dass Sie hinschauen.
Danke, dass Sie helfen. 💚

SPENDE JETZT FÜR AFGHANISTAN

Hinweis:
Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder stammen aus dem Archiv von KinderBerg International e.V. und werden mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten veröffentlicht. Zum Schutz der Kinder wurden einzelne Namen geändert oder nicht vollständig genannt.


Vesnianky – ukrainisches Frühlingsfest

Ein Fest der Begegnung, Erinnerung und neuen Hoffnung

Im Kontext unserer psychosozialen Projekte für ukrainische Familien in Stuttgart wurde ein besonderes Frühlingsfest gefeiert: Vesnianky (Веснянки) – ein traditionelles ukrainisches Fest, das Licht, Neubeginn und das Erwachen der Natur symbolisiert.
Vesnianky gehören zu den ältesten volkstümlichen Traditionen der Ukraine. Sie bestehen aus Frühlingsliedern, Spielen und Ritualen, die den Winter verabschieden und den Frühling willkommen heißen. Ursprünglich wurden sie in Dörfern und bei gemeinsamen Festen gesungen und gespielt, um Natur, Leben und Gemeinschaft zu stärken.
Für viele ukrainische Familien, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten, haben sie eine besonders emotionale Bedeutung. Das Fest wird in Deutschland weit mehr als eine Tradition – es wird zu einem Stück Heimat in der Fremde und zu einem wichtigen Moment des Zusammenkommens.

Besondere Bedeutung für geflüchtete Familien – ein gemeinsames Erlebnis

Im Rahmen der Ukraine-Hilfe in Stuttgart wurde das Fest gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern umgesetzt. KinderBerg International e.V. war Teil dieses gemeinsamen Prozesses, der Familien nicht nur unterstützt, sondern auch Räume für Begegnung, Kultur und Stabilität schafft.
Am 19. April kamen rund 100–150 Menschen zusammen, darunter viele Familien aus Stuttgart und Umgebung.
Trotz eines regnerischen Starts entwickelte sich die Veranstaltung zu einem warmen und lebendigen Erlebnis. Kinder bemalten Eier mit traditionellen Mustern, bastelten Sonnenblumen und nahmen an kreativen Workshops teil. Es wurde gesungen, getanzt und gemeinsam gefeiert.
Besonders berührend war die Atmosphäre der Begegnung: Menschen freuten sich über das Wiedersehen und teilten Momente echter Verbundenheit – auch über Stadtgrenzen hinweg.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, dem Organisationsteam, den kreativen Begleiterinnen sowie den Kindern, die dieses Fest mit ihrer Freude, Offenheit und Energie geprägt haben.

Vesnianky in Stuttgart hat gezeigt:

Kultur verbindet. Gemeinschaft stärkt. Und Hoffnung wächst dort, wo Menschen füreinander da sind.

Ein besonderer Dank für die fotografische Begleitung an Alex Brez
🌐 https://brez-foto.wfolio.pro/

Es ist ein Stück Heimat in der Fremde.
Es ist kulturelle Verbundenheit für Kinder und Familien.
Es ist Raum für Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit.


Newsletter - Frühling 2026

Der erste KinderBerg Newsletter ist erschienen

Zum Frühlingsbeginn ist erstmals unser neuer KinderBerg Newsletter erschienen. Mit diesem Format möchten wir künftig regelmäßig Einblicke in unsere Projektarbeit in Stuttgart und Afghanistan geben und zeigen, was Ihre Unterstützung konkret bewirkt.

In der ersten Ausgabe stellen wir die ukrainische Familie Skhola in Stuttgart vor. Mit Unterstützung von KinderBerg konnte sie Schritt für Schritt neue Perspektiven im Alltag entwickeln und in Deutschland ankommen. Ein aktueller SWR-Beitrag erzählt ihre Geschichte:

Außerdem berichten wir über Mudasir aus Afghanistan. Nach einer Operation und der Versorgung mit orthopädischen Prothesen lernt er endlich laufen – und kann seine Kindheit neu entdecken. Seine bewegende Geschichte zeigt beispielhaft, wie gezielte Hilfe das Leben von Kindern nachhaltig verändert.

Mudasirs Geschichte lesen

Dank Ihrer Unterstützung werden konkrete Veränderungen möglich:

• In Stuttgart begleiten wir ukrainische Familien mit psychosozialen Angeboten und schaffen Perspektiven für Integration und Bildung.
• In Afghanistan ermöglichen Spenden lebensverändernde medizinische Behandlungen – von Augenoperationen bis zur Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln, die Kindern wie Mudasir erstmals wieder Mobilität und Teilhabe schenken.

 

Hier geht es zum aktuellen Newsletter

 

Wir freuen uns sehr, diesen neuen Weg der Information mit Ihnen zu gehen, und danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Möchten Sie künftig regelmäßig Einblicke in unsere Projekte und Entwicklungen erhalten?


Olena Trutnieva

Olena Trutnieva

Kunsttherapie & kreative Ausdrucksförderung für ukrainische Geflüchtete in Stuttgart

Olena Trutnieva bereichert seit Februar 2025 das Team von KinderBerg International mit ihren Kunsttherapie-Kursen für ukrainische Geflüchtete in Stuttgart. Mit ihrer ruhigen, feinfühligen und herzlichen Art schafft sie einen geschützten Raum, in dem Kinder und Erwachsene emotionale Entlastung erfahren und wieder Zugang zu ihrer inneren Stärke finden können.

Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie an der Staatlichen Kunst- und Theaterschule Odesa sowie an der Nationalen Akademie der Schönen Künste und Architektur in Kyjiw mit Abschlüssen in Design und Grafikdesign. Nach ihrer Flucht nach Deutschland setzte sie ihre pädagogische und kreative Arbeit engagiert fort und unterstützte insbesondere geflüchtete Familien durch kreative Angebote.

Bei KinderBerg International bietet sie zweimal wöchentlich Kunsttherapie an. Ihre Kurse sind regelmäßig ausgebucht und unterstützen die Teilnehmenden dabei, emotionale Spannungen abzubauen, Selbstvertrauen zu stärken und neue kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken. Durch meditative Geschichten, kreative Impulse und behutsame Anleitung schafft sie wertvolle Stabilisierung in einer herausfordernden Lebenssituation.

Telefon:
+49 711 13 99 40 0
  E-Mail


Starke Kinderfüße

Mudasir lernt laufen

Mudasir ist vier Jahre alt und stammt aus Dashte-Archi, einer kleinen Ortschaft in der Nordostprovinz Kunduz. Vor mehr als zwölf Jahren betrieb KinderBerg International e.V. hier im Rahmen von Stabilisierungsmaßnahmen durch die Unterstützung des Auswärtigen Amtes ein Gesundheitszentrum und ist bis heute vielen Bewohnern aus Dashte-Archi vertraut. Aufbau des Basisgesundheitswesens in Afghanistan.

Mudasir lebt mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern alleine. In einem Land wie Afghanistan, indem die Rechte und Bewegungsfreiheiten für Frauen in massivem Masse eingeschränkt sind, ist ein von Frauen geführter Haushalt zur Bewältigung des alltäglichen Lebens  eine enorme Belastung für die Familie. Mudasir’s Vater, der an psychischen Störungen litt, verließ die Familie.

Seine Mutter, die als ausgebildete Lehrerin für eine wohltätige Organisation arbeitete, verlor mit der Machtübernahme der Taliban und dem verhängten Arbeitsverbot für Frauen ihre Anstellung. Seitdem versucht sie sich und ihre Kinder mit kleinen Aushilfstätigkeiten über Wasser zu halten.

Seit seiner Geburt leidet Mudasir an einem sogenannten Senkfuß, der in Folge von angeborenen Nervenschädigungen zu einer Muskelschwäche mit Lähmungserscheinungen im Fuß führt. Durch die unterentwickelte Beinmuskulatur kann Mudasir nicht richtig gehen und er leidet an starken Schmerzen und Taubheitsgefühlen im Bein.
Eine kostspielige erforderliche Behandlung kann sich die Familie auf Grund der geschilderten Bedingungen nicht leisten, sodass sich die Beschwerden im Laufe der Zeit verschlimmern und für Mudasir große Einschränkungen und Schwierigkeiten mit sich bringen, die ihn enorm belasten. Er kann nicht mit anderen Kindern spielen und herumtollen, stürzt oft zu Boden und ist vollständig auf die Hilfe anderer angewiesen.

Haji Naeem, ein Dorfältester aus Dashte- Archi, der sich um die Belange seiner Dorfbewohner kümmert, stellt Mudasir dem Telemedizin – Projekt vor.

In Ab- und Rücksprache mit dem KinderBerg – Telemedizin – Team, wird Mudasir, der alle sozialen und medizinischen Kriterien des Projektes erfüllt, zusammen mit seiner Mutter und in ehrenamtlicher Begleitung durch Haji Naeem, Fachärzten in einem französischen Privatkrankenhaus in Kabul vorgestellt.
Es erfolgt eine erste Operation, die Mudasir in Unterstützung einer speziellen Beinprothese beim Gehen helfen und seine Genesung fördern soll. Die ersten Gehversuche sind schmerzhaft, schwierig, da der Junge nie richtig laufen gelernt hat und Mudasir bleibt hinter den Erwartungen der behandelnden Ärzte zurück.
Erst geduldige fortwährende Übungen und eine weitere Fuß-Knöchel-Orthese lassen erste Geherfolge und ein stolzes Kind erkennen.
Es liegt noch ein weiter Weg vor Mudasir und eine zweite Operation wird, in Abhängigkeit seiner Entwicklung, aller Voraussicht nach notwendig sein.

Mudasir ist ein sehr kluger und intelligenter Junge und beeindruckt uns ganz besonders durch seine zurückgewonnene Lebensfreude und Willensstärke. Wir werden ihn im Rahmen des Telemedizin Projektes weiterhin nach sozialmedizinischen Bedürfnissen der Familie unterstützen, um vor allem Mudasir Gesundheit und vor-schulische Bildung für ein zukünftiges selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

SPENDE JETZT FÜR DAS TELEMEDIZINPROJEKT

Jahresbericht 2025

Jahresbericht 2025 ist da!
Hoffnung schenken – Perspektiven schaffen

2025 war für viele Menschen ein Jahr voller Unsicherheit, Konflikte und humanitärer Not. Unser neuer Jahresbericht zeigt, wie KinderBerg in Afghanistan, der Ukraine und hier in Stuttgart Leben verbessert hat.

Afghanistan: Alltag in der Krise
• Medizinische Hilfe für schwerkranke Kinder
• Humanitäre Unterstützung, die Wärme, Nahrung und Sicherheit schenkt
• Bildungs- und Einkommensmöglichkeiten – Chancen für Mädchen und Frauen
• Palliative Begleitung, wenn keine Heilung mehr möglich ist

Ukraine & Stuttgart: Orte der Stabilität
• VeroBerg – ein geschütztes Zuhause für besonders vulnerable Familien
• RAZOM – psychosoziale Unterstützung, Kunsttherapie und Beratung
• Schülerhilfe – ein Ort für Lernen, Mut und neue Chancen

Langfristige Hilfe, die bleibt
Mirsads Geschichte aus Bosnien zeigt, was kontinuierliche Unterstützung bewirken kann:
Aus Hoffnungslosigkeit entstehen Selbstbestimmung, Würde – und eine neue Zukunft.

 

Jetzt den Jahresbericht 2025 lesen

Danke an alle, die unsere Arbeit möglich machen

Alle Projekte von KinderBerg sind ausschließlich spendenfinanziert. Jede Unterstützung schenkt Kindern und Familien in Not Hoffnung, eröffnet neue Chancen und macht die Welt ein Stück menschlicher.


Maria Svynar

Maria Svynar

"Schüler - und Hausaufgabenhilfe" für ukrainische Flüchtlinge in Stuttgart

Maria Svynar verstärkt seit Mai 2025 das Kinderberg-Team im Projekt „Nachhilfe“.

Zuvor arbeitete Maria viele Jahre als Anwältin in der Ukraine, was ihr ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit vermittelt hat, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen – Kompetenzen, die sie heute in ihrer Arbeit mit Kindern einsetzt.
Nach dem Krieg in der Ukraine engagierte sie sich ehrenamtlich in verschiedenen Initiativen zur Unterstützung von Geflüchteten. Besonders liegt ihr die Förderung ukrainischer Kinder am Herzen: Sie unterstützt sie bei den Hausaufgaben und begleitet sie beim Einleben in ein neues Lernumfeld.
Maria schafft dabei eine ruhige und unterstützende Atmosphäre, in der sich die Kinder gesehen fühlen und sich ohne unnötigen Stress auf das Lernen konzentrieren können. Sie achtet auch auf die emotionale Verfassung der Kinder und hilft ihnen, Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Wir freuen uns sehr, Maria im Kinderberg-Team zu haben. Ihr Engagement und ihre einfühlsame Art bereichern unser Projekt und fördern die Entwicklung der Kinder nachhaltig.

Telefon:
+49 711 13 99 40 0
  E-Mail


Sajad Ali Shah Kohistani

Sajad Ali Shah Kohistani

Freiwilliges Mitglied – Telemedizin-Team, KinderBerg International e.V. (KBI) in Afghanistan

Ich bin Sajad Ali Shah Kohistani und freue mich, ehrenamtlich im Telemedizin-Team von KinderBerg International in Afghanistan tätig zu sein. Es ist für mich ein großes Privileg, Teil einer Mission zu sein, die Hoffnung und dringend benötigte Unterstützung für gefährdete Menschen in meinem Land bringt.

2022 habe ich meinen Bachelor in Verwaltung und Diplomatie an der Alberoni Universität in Kabul abgeschlossen und 2023 eine Zusatzqualifikation in Informatik (Netzwerkabteilung) absolviert. Zuvor konnte ich wertvolle Erfahrungen bei der GIZ im Bereich Community Communications sowie Monitoring und Evaluation sammeln.

Heute unterstütze ich sozialschwache Familien mit kranken Kindern in Kabul während ihrer Krankenhaus- und Arztbesuche, damit sie die notwendige medizinische Hilfe erhalten. Außerdem führe ich gelegentlich Hausbesuche durch, um die Bedürfnisse der Familien besser zu verstehen und sicherzustellen, dass sie die passende Unterstützung bekommen.
Die Arbeit für KinderBerg ist für mich eine Herzensangelegenheit, und ich bin dankbar, Teil dieses wichtigen humanitären Engagements zu sein.

 


Ahmad Zaki Haidari

Ahmad Zaki Haidari

Juristischer Berater

Schon die kleinste Zuwendung kann den schwersten Schmerz lindern.

Herr Haidari begann seinen beruflichen Weg mit einem Jurastudium und einer Tätigkeit als Lehrkraft. Seine Arbeit als Anwalt vertiefte sein Verständnis für die realen Herausforderungen der Menschen – insbesondere für Frauen und Kinder in den entlegensten Regionen Afghanistans. Diese Erfahrungen prägen sein Engagement für soziale Gerechtigkeit und humanitäre Unterstützung bis heute.

Als juristischer Berater und offizieller Vertreter von KinderBerg International koordiniert Herr Haidari die Zusammenarbeit mit dem afghanischen Finanzministerium und betreut die steuerlichen Angelegenheiten der Organisation. Er stellt sicher, dass alle Prozesse transparent, rechtlich einwandfrei und verantwortungsvoll umgesetzt werden. So schützt er das Vertrauen der Spender:innen und gewährleistet, dass jede Unterstützung sicher bei denen ankommt, die sie am dringendsten benötigen.

Herr Haidari verbindet eine tiefe persönliche Überzeugung mit seiner Arbeit: Aufrichtige Unterstützung kann das Leben von Frauen, Kindern und Familien nachhaltig verändern. Für ihn ist die Tätigkeit bei KinderBerg weit mehr als ein Beruf – sie ist eine Herzensangelegenheit und Ausdruck seiner persönlichen Mission.


Zusammen machen wir die Welt besser

KinderBerg International e.V.

Gemeinnütziger Verein VR 5426
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Deutschland

Bankverbindung

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