Willkommen auf unserer neuen Homepage !

Unsere neue Homepage wird ab 15. September 2018 täglich gefüttert und zeigt sich bis Weihnachten mit aktuellen Infos und schönen Bildern in neuer Fülle!

Auf dieser Startseite finden Sie die aus unserer Sicht bemerkenswerten Ereignisse und Aussagen der letzten drei Monate und unsere letzten drei Jahresberichte.

Sofern wir über Personen berichten, die keine Angestellten oder öffentliche Personen sind, haben wir deren Namen geändert, um ihre Privatsphäre zu schützen.

Ausblick auf September 2018

Stuttgart: Die zweite Phase unseres freiwilligen Rückkehrerprojektes beginnt. Geplant ist, dass wir ab diesem Monat ca. 18 afghanische Flüchtlinge pro Monat beraten.

Griechenland: Herr K. wird 50!...und hat seine Freunde auf die Akropolis zum Feiern eingeladen. Als Geburtstagsgeschenk wünscht er sich Spenden für unsere Projekte! Hoch soll er Leben! Sirtaki tanzen, den Griechen beim Aufschwung helfen und den Sonnenuntergang am Geburtsort der Demokratie genießen!

                                  August 2018

Elfenbeinküste: Diesen Monat haben wir alle Kinder in unseren Vorschulen geimpft. Wir sind keine Impfgegner - schon gar nicht in Dritteweltländern!

Stuttgart: Martin, unser Projektleiter "Ausbildung" und Pensionär, ist mit dem Fahrrad über die Alpen gefahren. Maboob, der 24jährige Bäckerlehrling, ist vom Fahrrad gefallen und hat eine leichte Gehirnerschütterung bekommen. Er fehlt damit schon im ersten Ausbildungsmonat für eine ganze Woche. Suzana hätte ihm nicht nur ihr Fahrrad schenken, sondern auch sicherstellen sollen, dass er gut Fahrradfahren kann - und er das Geld und die Einsicht für einen Fahrradhelm hat.

Stuttgart: Unser Erstberatungskonzept für die freiwillige Rückkehr wurde in Pashtu übersetztWas wir bemerkenswert finden: In Afghanistan werden 49 Sprachen und 200 Dialekte gesprochen. Seit 1964 sind Pashtu und Dari offizielle Amtssprachen. Dari ist die afghanische Bezeichnung für die persische Sprache, wie sie im Iran gesprochen wird. Die beiden Amtssprachen ähneln sich nicht! Heißt: wer Paschtu spricht versteht nicht Dari und umgekehrt. Afghanische Flüchtlinge reden miteinander oft Deutsch, um sich zu verständigen. Besonders kompliziert ist es für pashtunische Afghanen, die als Flüchtlinge im Iran aufgewachsen sind, von dort nach Deutschland flohen und nun in ihre pashthunische Ursprungsprovinz zurückkehren sollen, denn sie können sich dort nicht verständigen, ergo: keine Arbeit finden, etc.

Juli 2018

Afghanistan: Große Reise mit kleinem Zuwachs! Nach einer 9 tägigen Anreise aus den entlegendsten Bergdörfern des Pamirs erreichte eine Gruppe von vier hochschwangeren Frauen, ihren Kleinkindern und männlichen Familienangehörigen unser Patientenhaus in Feyzabad. Sie bleiben Alle bei uns, bis wir die Frauen entbunden haben. Falls es Komplikationen geben sollte werden wir sie ins nahe gelegene Provinzkrankenhaus einweisen. Eine Entbindung in ihren Heimatdörfern ist sehr riskant, da dort keine professionelle Geburtsbegleitung möglich ist. Da wir unser Mutter-Kind-Haus schon seit 10 Jahren betreiben, hat es sich bis zu den Gipfeln des Hindukush rumgesprochen. Wir freuen uns sehr, wenn wir unsere Patienten bei voller Gesundheit und in der Gewissheit, dass es ihrem Nachwuchs gut geht verabschieden können. Im Winter sind die Bergvölker monatelang völlig von der Außenwelt abgeschnitten.

 

Stuttgart: Wir haben zwar immer noch keinen Zuwendungsbescheid erhalten, aber dennoch planmäßig mit der 1. Phase unseres Rückkehrerprojektes begonnen: zwei Büroräume wurden für die Beratung komplett aus- und umgeräumt, das Konzept für die Erstberatung wurde erstellt. Ferner haben wir unsere lokalen Projektmitarbeiter in Afghanistan über das Projekt informiert. Die 1. Phase dient der Vorbereitung des Projektes, welches ab 1. September 2018 startet.

Stuttgart: Maboob hat nach seinem Praktikum einen Ausbildungsvertrag als Bäckerlehrling in Stuttgart bekommen. Es ist sein Traumberuf. Er wollte immer Bäcker werden, er liebt den Geruch von frisch gebackenem Brot.

Serbien: Der Balkan winkt nicht immer durch! Wir arbeiten auf der Balkanroute und unterstützen Menschen, die Flüchtlinge nicht durchwinken, sondern sie dort versorgen wo sie ankommen. Das Bild der Osteuropäer, die Flüchtlinge ignorieren kennen wir auch - und die Grundeinstellung unserer serbischen Kollegen: es sind junge Psychologen, Sozialarbeiter und Projektmanager, die den Flüchtlingen die Wahrheit über das deutsche Asylgesetz mitteilen und die FakeNews der Schlepper aufdecken, sie mit Hilfsgütern versorgen und beraten.

 

Juni 2018

Elfenbeinküste: Mit Beginn der Sommerferien wurden 102 Kinder (52 Mädchen /50 Jungen) aus unseren beiden Vorschulen in den Armenvieteln Koumassi und Port-Bouet der Hauptstadt Abidjan feierlich verbschiedet. Nach drei Jahren Vorschule bei uns, haben sie alles erhalten um dem Slum und ihrer Herkunft zu trotzen, denn sie sind nun in der Lage sich an einer staatlichen Grundschule einzuschreiben.

Stuttgart: Wir haben eine Zusicherung für eine EU-Förderung für ein freiwilliges Rückkehrerprojekt von afghanischen Flüchtlingen aus Baden-Württemberg erhalten. Das Projekt, welches wir im September 2017 konzipiert haben ist somit inhaltlich von allen Entscheidungsgremien als förderungswürdig angesehen worden. Wie hoch die finale Förderung sein wird, wissen wir jedoch noch nicht. Das erfahren wir final erst durch einen Zuwendungsbescheid.

Stuttgart: Abdul und Naseer, beide afghanische Flüchtlinge, haben das erste Jahr ihrer Lehre als Maler- und Lackierer absolviert. Abdul war dieses Jahr leider oft krank, denn er litt unter der Grippewelle, aber auch unter einer guten Nachricht, denn er hat seine Familie wiedergefunden und starke Sehnsucht nach ihnen. Im Frühjahr 2018 hat er nach langer Suche seine Mutter und seine Schwester in Pakistan als Flüchtlinge ausfindig gemacht und sie zum ersten Mal nach 8 Jahren wieder gehört. Abdul möchte, wenn er die Lehre in Deutschland absolviert hat zu seiner Mutter und Schwester ziehen. Er hofft, dass ihm ein deutscher Abschluss hilft um in Pakistan einen Job zu finden damit er für seine Mutter und Schwester sorgen kann. Sofern es das neue Zuwanderungsgesetz ermöglicht, würde er auch für 4 - 5 Monate im Jahr in der Hauptsaison in Deutschland auf dem Bau arbeiten und den Rest des Jahres bei seiner Familie verbringen.

Afghanistan: Wir haben anlässlich des Zuckerfestes den Waisenkindern in Feyzabad Schuluniformen gespendet. Jetzt unterscheidet sich ihr äußeres Erscheinungsbild nicht mehr so sehr von dem anderen Schüler. Wir hoffen, dass wir ihnen damit mehr Hoffnung, Zuversicht und Freude am Lernen geben, damit sie ihre Zukunft durch Bildung aus eigener Kraft gestalten und verbessern können. Leider fehlt es noch an den Schuhen - die Schlappen passen nicht zur schicken Uniform, aber das bekommen wir vor dem Winter auch noch hin!